Fährte – zu Hause

Gibt es eigentlich überhaupt einen Hund, der nicht mit Eifer seine Nase benutzt auf der Suche nach Essbarem, Spuren oder einfach nach seinem Spielzeug?
Dabei gibt es nichts einfacheres als seinem kleinen Vierbeiner eine kleine Fährte in der Wohnung zu legen. Somit kann der kleine Racker auch mal eben sein Futter verdienen.
Ein kleines Beispiel aus unserem Trainingsplan.
Unser Jack Russel Rüde Hercules wird das Kommando “platz” gegeben und in einem Zimmer zum Warten verlassen. Nun geht man durch die Zimmer, in die der Kleine auch darf und versteckt anfangs an sehr offensichtlichen Stellen die Futterhappen. Hat man alle versteckt, holt man ihn und kann beispielsweise auch einen Befehl fürs Suchen geben.
Er wird nicht lange brauche und verstehen, was so lecker riecht, kann nur für ihn sein. Ist das anfangs nicht der Fall einfach helfen, indem man mit “oh was ist denn das” … oder Ähnlichem die  spannende Stelle zeigt.
Schnell wird er keine Hilfe mehr brauchen.
Wenn man nun das Ganze ausdehnen möchte, kann man nun dazu übergehen, die Happen unter Teppichen (die werden aber mit den Pfoten bearbeitet und zur Seite gewühlt) verstecken. Die Nase ist so fein, dass sie es auf jeden Fall finden werden. Auch leicht erhöhte Stellen, eine Bank oder ein eine Querstange am Stuhl kann zum Auflegen benutzt werden.
Schnell merkt man das mit Eifer gesucht wird.
Bei schlechtem Wetter kann man so ein wenig Kopfarbeit abverlangen, die jedem Hund Spass macht und das trübe Wetter schöner macht.
Fährten an und für sich sind aber eher für die freie Natur vorgesehen. Hier ist es nicht ganz so einfach, wie in der heimischen Wohnung.

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